Viele Frauen tragen einen BH, dessen Unterbrustband oder Cups nicht optimal passen. Die richtige Größe lässt sich mit einem weichen Maßband und wenigen Schritten zu Hause näherungsweise bestimmen.
Was benötigst du?
- ein flexibles Maßband,
- einen ungepolsterten, gut sitzenden BH oder einen unbekleideten Oberkörper,
- einen Spiegel,
- Papier oder Smartphone zum Notieren.
Schritt 1: Unterbrustumfang messen
Lege das Maßband direkt unterhalb der Brust waagerecht um den Körper. Atme normal und ziehe das Band eng an, ohne dass es einschneidet.
Der gemessene Wert bildet die Grundlage für die Unterbrustgröße. Je nach Hersteller wird er auf die nächstgelegene verfügbare Größe gerundet.
Schritt 2: Brustumfang messen
Führe das Maßband locker über die stärkste Stelle der Brust. Es sollte auch am Rücken waagerecht verlaufen und die Brust nicht zusammendrücken.
Schritt 3: Cupgröße näherungsweise bestimmen
Die Differenz zwischen Brust- und Unterbrustumfang dient als Orientierung für die Cupgröße. Da Größensysteme und Schnitte variieren, solltest du anschließend immer die Tabelle des jeweiligen Herstellers prüfen.
So erkennst du einen passenden BH
- Das Unterbrustband verläuft waagerecht.
- Der Mittelsteg liegt möglichst am Brustbein an.
- Die Cups umschließen die Brust ohne Falten oder Überquellen.
- Die Bügel liegen nicht auf dem Brustgewebe.
- Die Träger sitzen bequem und schneiden nicht ein.
Warum dieselbe Größe nicht immer gleich sitzt
Balconette, Push-up, Bralette und Full-Cup-BH verteilen das Brustvolumen unterschiedlich. Auch Marken verwenden leicht abweichende Schnitte. Deshalb kann neben deiner Ausgangsgröße eine sogenannte Kreuzgröße besser passen.
Wann solltest du erneut messen?
Gewichtsveränderungen, Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen und das Alter können die Maße beeinflussen. Miss erneut, wenn deine BHs plötzlich drücken, rutschen oder nicht mehr stützen.
Fazit: Richtiges Messen liefert eine gute Ausgangsgröße. Die endgültige Entscheidung triffst du durch Anprobieren und die Größentabelle des Herstellers.
Was du zum Messen brauchst
Du benötigst ein flexibles Maßband und möglichst einen Spiegel. Miss am besten ohne gepolsterten BH oder mit einem dünnen, gut sitzenden Modell. Das Maßband soll am Körper anliegen, darf aber weder einschneiden noch locker herunterhängen.
Schritt 1: Unterbrustumfang messen
Lege das Maßband direkt unterhalb der Brust waagerecht um den Oberkörper. Atme normal und ziehe den Bauch nicht ein. Der Wert bildet die Grundlage für die Zahl der BH-Größe. Je nach Größensystem wird auf den nächstliegenden Größenbereich gerundet.
Schritt 2: Brustumfang messen
Führe das Maßband über die stärkste Stelle der Brust. Achte darauf, dass es auch am Rücken waagerecht verläuft. Drücke die Brust nicht zusammen. Der Unterschied zwischen Brust- und Unterbrustumfang dient als Orientierung für die Cupgröße.
Warum das Ergebnis nur ein Ausgangspunkt ist
Größentabellen können sich zwischen Marken unterscheiden. Auch Brustform, Festigkeit des Materials und Schnitt beeinflussen die Passform. Zwei BHs mit derselben Größenangabe können deshalb unterschiedlich sitzen. Nutze den errechneten Wert als Startgröße und probiere bei Bedarf benachbarte Größen.
Kreuzgrößen verstehen
Ist das Unterbrustband zu weit, während der Cup richtig wirkt, kannst du eine kleinere Unterbrustweite mit einem entsprechend größeren Cup probieren. Ist das Band zu eng, funktioniert häufig die umgekehrte Kombination. Diese sogenannten Kreuzgrößen besitzen ein ähnliches Cupvolumen, aber eine andere Bandlänge.
So erkennst du einen gut sitzenden BH
- Das Unterbrustband bleibt auch bei Bewegung waagerecht.
- Der Mittelsteg liegt – sofern die Bauart es vorsieht – am Brustbein an.
- Die Cups umschließen die Brust ohne Falten oder Überquellen.
- Bügel liegen nicht auf dem Brustgewebe.
- Träger rutschen nicht und schneiden nicht tief ein.
- Du kannst frei atmen und die Arme bequem bewegen.
Häufige Messfehler
Ein schräg verlaufendes Maßband verändert das Ergebnis. Auch dicke Kleidung, stark gepolsterte BHs oder zu festes Ziehen führen zu ungenauen Werten. Miss zwei- oder dreimal und vergleiche die Ergebnisse. Wenn möglich, bitte eine zweite Person zu prüfen, ob das Maßband am Rücken gerade liegt.
Wann solltest du neu messen?
Körpermaße können sich durch Gewichtsveränderungen, Schwangerschaft, hormonelle Einflüsse oder einfach im Laufe der Zeit verändern. Miss erneut, wenn BHs plötzlich rutschen, drücken oder die Cups nicht mehr glatt anliegen. Eine Kontrolle alle sechs bis zwölf Monate ist eine hilfreiche Orientierung.
Auch Body und Babydoll richtig auswählen
Bei Bodys zählen neben Brust- und Unterbrustumfang auch Taille, Hüfte und Oberkörperlänge. Bei Babydolls ist ein passender Brustbereich entscheidend, während der Stoff darunter lockerer fallen darf. Beachte deshalb immer die produktspezifische Größentabelle.
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Fragen zum Messen der BH-Größe
Soll ich beim Messen einatmen oder ausatmen? Atme normal weiter. Ein künstlich vergrößerter oder verkleinerter Umfang verfälscht das Ergebnis.
Was mache ich zwischen zwei Größen? Probiere beide Größen sowie passende Kreuzgrößen. Material und Schnitt entscheiden darüber, welche Variante angenehmer sitzt.
Warum passt meine gewohnte Größe plötzlich nicht mehr? Körpermaße und Brustform können sich verändern. Auch ausgeleierte Bänder oder Unterschiede zwischen Herstellern spielen eine Rolle.
Kann ich mich allein messen? Ja, ein Spiegel hilft dabei, das Maßband waagerecht auszurichten. Noch genauer wird es häufig mit Unterstützung einer zweiten Person.